Formation Continue SNJ

Nähe und Distanz in professionellen Beziehungen

In der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist es notwendig, Nähe aufzubauen um mit ihnen in Kontakt zu kommen und dem Auftrag der Beziehungsarbeit, welcher ein fester Bestandteil der non-formalen Bildungsarbeit ist, gerecht zu werden. Andererseits ist professionelle Distanz zu wahren, damit keine Abhängigkeiten entstehen. Dies gilt nicht nur für die direkte Arbeit mit Menschen, sondern auch mit Blick auf das allgemeine professionelle Engagement. Wird über längere Zeit am oder über dem Leistungslimit gearbeitet, kann dies nachteilige Folgen für die Betroffenen und ihr Umfeld haben. Damit die richtige Balance zwischen Nähe und Distanz in der Alltagspraxis der pädagogischen Arbeit gelingt, ist es wichtig, ein professionelles Bewusstsein für Grenzen zu entwickeln und Grenzüberschreitungen rechtzeitig zu erkennen.

 

In dem Seminar „Nähe und Distanz in professionellen Beziehungen“ beschäftigen sich die Teilnehmenden mit Situationen, in denen ihnen professionelle Nähe oder Distanz schwerfällt. Sie identifizieren dysfunktionale Formen der Beziehungsgestaltung und lernen alternative Denk- und Verhaltensmuster kennen. Das Seminar enthält einen hohen Anteil an Selbstreflexion und kollegialem Austausch. 

Désamorcer les conflits : communiquer avec les adolescents

Un élément essentiel du travail pédagogique en éducation non-formelle est le travail relationnel avec les jeunes. La capacité à établir des relations satisfaisantes et efficaces avec tant les jeunes que ses collègues constitue un critère de réussite professionnelle fondamental.

Devant des jeunes adolescents, en pleine phase de développement identitaire, souvent en situation de rupture avec les schémas qu’ils ont connu jusque-là, il est essentiel en tant que personnel éducatif, de pouvoir recourir dans son quotidien professionnel, à des techniques spécifiques de communication et de résolution de problèmes, de développer des compétences et savoir-faire qui permettent de créer et d’entretenir des relations satisfaisantes avec les adolescents.

 Objectifs :

                S’exprimer de façon constructive, sans provoquer des réactions de défense et d’hostilité ;

                Exprimer clairement les sentiments provoqués par des situations problématiques plutôt que d’accuser ou de commenter les motifs du jeune en situation de conflits ;

                Donner un contexte positif aux critiques ;

                Prendre en compte les attentes et les perceptions de chacun (et en particulier repérer les décalages de perception au lieu de chercher à les gommer). La formulation de ces attentes et perceptions sert de base à la négociation pour résoudre les problèmes et les conflits…ou les anticiper (prévention) ;

                Dialoguer à partir d’une attitude de compréhension et d’acceptation de l’autre plutôt que d’argumentation et d’hostilité ;

Compétences développées :

1-            L’empathie

2-            Le savoir dire

3-            La discussion-négociation 

4-            La résolution des problèmes-conflits 

Moyens pédagogiques : Mise en situation et expérimentation. Prise en compte de l’expérience professionnelle et des besoins exprimés dans le cadre du groupe. Apports théoriques. Exercices individuels, en sous-groupes et en grand groupe.   

Sensibilisierung zum Thema Mobbing 3

Dës Formatioun gëtt 2020 3 mol ugebueden

 

Viele Kinder und Jugendliche leiden jeden Tag unter Situationen in denen sie belästigt oder gemobbt werden. Diese Situationen sind für die Opfer immer schwer auszuhalten. Für ErzieherInnen ist es schwierig solche „Geheimnisse“ zu enthüllen, da Belästigungen oft im Geheimen und auf subtile Art und Weise stattfinden. Einmal aufgedeckt, fällt es schwer, angepasst zu reagieren und den Leidenden zu helfen. Oft fühlt man sich nutzlos und hilflos, da es herausfordernd ist die Situation zu verbessern und nicht noch zu verschlimmern. Welche Institutionen gibt es in Luxemburg, die den Betroffenen Hilfe leisten können?

Die verschiedenen Arten von Mobbing: Definition und Erläuterung

Erklärung:

·         wesentliche Merkmale

·         Beweggründe der Täter

·         Helfer und Möglichmacher

Beschreibung:

·         Persönlichkeitsmerkmale

·         Reaktionen der von Mobbing betroffenen Kindern und Jugendlichen

Ablauf des Mobbingprozesses:

·         Verantwortung der LehrerInnen / ErzieherInnen / Eltern

·         Erklärung des Cybermobbings

Prävention und Lösungsansätze

·         Präventive Maßnahmen gegen Mobbing

·         Lösungsansätze und Begleitungen, z.B.: No Blame Approach / Zwiebel-Methode

·         Erläuterung des Klassenrates (Arbeitsmaterialen sofort verfügbar)

Praktische Arbeitsmethoden

·         Kennenlernen von didaktischem Arbeitsmaterial sowie Unterrichtsmethoden

·         Rollenübungen

 

Theorie sowie praktischer Austausch von Erfahrungen zum Thema Mobbing.

Gerne können Situationen aus dem Alltag geschildert und während den 2 Tagen bearbeitet werden.

Grafikdesign als visuelle Unterstützung und Hilfestellung bei der Entwicklung und Durchführung von pädagogischen, sozialen und kulturellen Jugendprojekten - avancé

Computerspiele sind heute ein integraler Bestandteil der westlichen Gesellschaft. Sie gehören bei Kindern und Jugendlichen schon längst zum Alltag. Pädagogen wollen deshalb auf diese zurückgreifen und bereichern durch gamebased learning ihre Arbeit. Analoge und digitale Spielpädgogiken sind nich fundamental verschieden, sie greifen nur auf eine anderes Medium zurück.

Ein Vorteil der digitalen Medien ist, dass der Jugendliche selber kreativ werden kann. So hat er die Möglichkeit Inhalte selber zu erstellen, sowie lernen mit Kritik umzugehen, sich nicht entmutigen zu lassen und den Unterschied zu erstellen wer übt Kritik aus, um hilfreich zu sein und wer ist bedacht darauf mir Steine in den Weg zu legen. Dies ist ein besonderes Life skill.

Das Thema Digitalisierung in der Jugendarbeit lässt allerdings schnell die Überzeugung aufkommen, alle Kinder und Jugendliche wären digital natives. Hier gilt es wachsam zu bleiben, da die Kinder und Jugendliche brauche die Hilfe und Unterstützung der pädagogischen Fachkräfte, um sich in der digitalen Welt zurecht zu finden.

Ein Instrument zur pädagogischen Arbeit in der digitalen Welt ist die ROBLOX Plattform. Roblox ist mehr als eine Online-Entertainment Plattform, es ist ein Lehrmittel, bei dem die Möglichkeiten für Kreativität und Fantasie grenzenlos sind. Sie bietet kostenlose Software und Bildungsprozessabläufe für Kinder und Jugendliche jeden Alters, um Informatik, digitale Bürgerkunde (digital citizenship), Unternehmertun und mehr in den pädagogischen alltag einzubauen. Roblox bietet ein kostenloses All-in-One Entwicklungswerkzeug, mit dem Kinder und Jugendliche 3D-Welten und Skriptspiele erstellen und ihre Arbeit sogar online veröffentlichen können.

Methoden
Dieser Kurs ist eine Einführung in die ROBLOX Plattform,
Kurs Inhalt: Eröffnung eines Kontos, Gestaltung des eigenen Avatars, Erforschung verschiedener Spiele und Gestaltung und Veröffentlichung eines eigenen Spieles. Vermittlung der Erfahrungen der Praxis.

Ziele
Wie kann ich als pädagogische Fachkraft die Kinder und Jugendliche gamebased in der digitalen Welt begleiten?

 

 

Küchen-Basen – so einfach gehts auch selbstgemacht

Die Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen besteht zum einen aus der Bewegungs-, zum anderen aus Ernährungserziehung. Immer weniger Leute und Jugendliche wissen wie man einfache Sachen kocht und greifen meistens nur auf Fertiggerichte zurück. In dieser Weiterbildung lernen die Teilnehmer wie man mit Jugendlichen einfache Basis-Gerichte kocht. Von Salat-Dressing, Mayonnaise und Pasta-Saucen bis zu Burger-Patties, Kartoffelpürée und Aufläufen – es soll einfach sein, besser schmecken als fertig aus dem Supermarkt und Spaß machen. Das Hauptziel ist dass die Jugendlichen anschließend selber in der Küche aktiv werden können und sich selbst eine gesunde Mahlzeit kochen können. Viele jugendliche Besucher der Jugendhäuser lernen nicht zu Hause wie man gesund und lecker kochen kann, demanch ist es umso wichtiger, dass sie dies im Rahmen der Jugendhausaktivitäten lernen können.

REBOUND in der Sozialen Arbeit Ein Lebenskompetenz- und Präventionsprogramm

REBOUND, das bedeutet: aus Erfahrungen lernen – den eigenen und denen anderer.

 

REBOUND ist ein flexibles und zugleich strukturiertes Programm für junge Menschen (14-25 Jahre), in dem es um deren Stärken und die der eigenen Bezugsgruppe geht. Das Lebenskompetenz- und Suchtpräventionsprogramm wird in Jugendeinrichtungen durchgeführt und von weitergebildeten Fachkräften unterrichtet.

 

REBOUND soll motivieren, informieren, Jugendliche untereinander ins Gespräch bringen und die Risikowahrnehmung schärfen. Es geht um eine ressourcen- und lösungsorientierte Pädagogik. Der suchtpräventive Teil von REBOUND regt Jugendliche dazu an, herauszufinden, was verantwortungsbewusster Umgang mit Alkohol und anderen Drogen bedeutet. Das Besondere an REBOUND ist eine Haltung: es geht um Risikokompetenz in einem sinnvollen, fordernden und fördernden sozialen Umfeld. Es geht darum, Jugendliche in ihrer Entwicklung zu entscheidungsstarken und risikobewussten Menschen zu begleiten.

Psychiatrie für Laien 2

Diese Weiterbildung wird 2020 2 mal angeboten

 

Fachkräfte der Offenen Jugendarbeit können in ihrer Alltagsarbeit Jugendlichen begegnen, welche Symptome psychiatrischer Erkrankungen aufweisen, die Ihnen nicht bekannt sind. Das „Anderssein“ kann negative und konfrontative Reaktionen und Verhalten bei der Fachkraft auslösen. Hier ist es wichtig Kenntnisse von Ursachen und Erscheinungsformen psychiatrischer Erkrankungen zu haben, um personengerecht auf diesen Jugendlichen zuzugehen und eine pädagogisch angepasste Interaktion aufzubauen.

Dies ermöglicht dem Bildungsauftrag für alle gerecht zu werden, indem die Fachkraft den betroffenen Jugendlichen nicht spontan aus der Gruppe ausgrenzt, sondern ihn in dessen Dynamik einbeziehen kann.

Die Teilnehmer erhalten einen grundsätzlichen Einblick in das Thema "Psychiatrische Krankheitsbilder". Ziel ist es, ein Verständnis für die Verhaltensweisen psychiatrischer Krankheitsbilder zu vermitteln, an deren Behandlung sie zwar nicht beteiligt sind, die ihnen aber in ihrem Berufsalltag begegnen und die Handlungssicherheit im Umgang mit diesen Jugendlichen zu erhöhen.

Cannabiskoffer 2.0 - Methoden für die präventive Praxis

Über kaum eine andere illegale psychoaktive Substanz wird kontroverser diskutiert als über Cannabis. Kein Wunder, dass dieses Thema auch in der Jugendarbeit immer wieder auf der Tagesordnung steht.

 

In diesem Sinne stehen bei diesem Seminar Methoden und Übungen des Cannabiskoffers 2.0 im Mittelpunkt, um mit Jugendlichen über das tabuisierte und oft auch bagatellisierte Thema Cannabis ins Gespräch zu kommen bzw. zu bleiben.

 

Der Cannabiskoffer 2.0 ist eine Weiterentwicklung des interaktiven Parcours „Cannabis – Quo Vadis“ (Methodenkoffer der seit 2012 beim CePT ausgeliehen werden kann). Er ist so konzipiert, dass die verschiedenen Methoden als „Baukasten“ zusammengestellt werden können. Die Übungen sind sehr flexibel in ihrem Einsatz und interaktiv aufgebaut. Interaktivität fördert die Verbreitung präventiver Botschaften und es können langfristigere, positive Effekte erzielt werden. Reine Informationsvermittlung zeigt nur begrenzte Effekte. Der Austausch und die Auseinandersetzung mit Jugendlichen und ihren Lebenswelten ist wichtig: was sie im Alltag beschäftigt ist von Bedeutung und welche Rolle Cannabis dabei spielen kann.

La diversité sexuelle et de genre au quotidien dans le travail avec des adolescents

Cette formation a pour but de sensibiliser les professionnels du secteur jeunesse aux questions de la diversité sexuelle et de genre, afin de faciliter leur travail quotidien dans la prise en charge des sujets LGBTI (gays, bisexuelles, trans* et intersexes). Il s’agit d’abord de mener une autoréflexion sur ses propres préjugés, pour ensuite mieux pouvoir munir le personnel éducatif d’outils pratiques qui pourront aider à mieux savoir gérer diverses situations conflictuelles en matière d’orientation sexuelle et d’identité de genre.

Nous réfléchirons ensemble sur des questions telles que :

Comment aborder une personne qui n’a pas encore fait son coming-out ?

Comment réagir face à des propos homophobes ou transphobes ?

Cette formation vise d’un côté à réduire le mal-être auquel sont confrontés les jeunes LGBTI et de l’autre côté, elle tente de renforcer les capacités du personnel socio-éducatif dans la prise en charge d’actions et d’activités inclusives.

Dans ce sens, la finalité n’est pas de relever les thématiques LGBTI comme sujet isolé, mais de pouvoir l’intégrer de façon transversale et générale dans le travail social qui touche à diverses sensibilités et qui englobe une variété de thématiques comme l’interculturalité, les questions de migrations, de croyances, de religions et de genre.

Dans ce contexte, la formation proposera également un bref aperçu sur la législation sur l'égalité de traitement (motifs de discrimination, champs d'application, moyens de faire valoir ses droits, …) etc.

Kommunikation im pädagogischen Team

In der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist es wichtig, dass die Erzieherteams ein kohärentes Konzept im Umgang mit den Jugendlichen verfolgen. Die Richtlinien müssen von allen Erziehern gleichermassen berücksichtigt und umgesetzt werden. Dies erfordert eine gute Kommunikation im Team was jedoch keine Selbstverständlichkeit ist. Sprachbarrieren, unterschiedliche Präsenzzeiten, hoher Workload, sowie die Unsicherheit, ob und wie etwas angesprochen werden sollte sind typische Kommunikationshindernisse in Teams.

 

In der Formation „Kommunikation in Team“ beschäftigen sich die Teilnehmenden zum einen mit der Schaffung und Nutzung von Kommunikationsgelegenheiten in Teams. Zum anderen erlernen Sie Kommunikationstechniken, die helfen Anliegen klar und unmissverständlich zu formulieren. Die Inhalte lassen sich wie folgt zusammenfassen:

 

(1)   Teamversammlungen partizipativ moderieren

(2)   Feedback geben und nehmen, Kritik konstruktiv äußern und aktiv Zuhören 

(3)   Umgang mit Vielsprachigkeit

 

Der methodisch abwechslungsreiche Aufbau der Formation mit Übungen, Rollenspielen und Selbstreflexion sorgt für eine lebendige Vermittlung der Inhalte und einen leichten Transfer in die pädagogische Alltagspraxis der Offenen Kinder- und Jugendarbeit.