CSJ-Nationalkongress: „Fir eng fortschrëttlech an zukunftsorientéiert Politik”

 

CSJ-Nationalkongres in Walferdingen (03.03.2018)

„Fir eng fortschrëttlech an zukunftsorientéiert Politik”

#ZukunftAssElo

2018 ist ein spannendes Jahr für die CSV. Sie soll die Gelegenheit nutzen, um ein kohärentes und zukunftsorientiertes Wahlprogramm auf die Beine zu stellen und sich somit klar von anderen Parteien zu unterscheiden. Auch die CSJ will ihren Beitrag dazu leisten und die in den letzten Monaten ausgearbeiteten Ideen der CSV unterbreiten. Es sei wichtig, eine fortschrittliche und zukunftsorientierte Politik auf Basis von christlich-sozialen Werten zu machen. Dies ging am Samstag klar aus den zahlreichen Stellungnahmen und Reden auf dem Nationalkongress der Christlich-Sozialen Jugend, CSJ, hervor.

Im Laufe des Kongresses am 3. März 2018 diskutierten die rund 70 Teilnehmer somit über 7 Resolutionseinträge zu den Themen der Digitalisierung, des Wohnungsbaus, der Chancengleichheit, der Wirtschaft und des Rentensystems.

Es sind diese Themen, die jungen Menschen in Luxemburg Sorge bereiten und die dringend Lösungsvorschläge benötigen.

So standen unter anderem die Herausforderungen der Digitalisierung im Mittelpunkt. Luxemburg solle dem technologischen Fortschritt positiv gegenüber stehen und ihn als Chance nutzen. Nur wenn wir den technologischen Fortschritt begleiteten und ihm den richtigen legalen Rahmen bieten könnten wir den Fortschritt in den Dienst der Bürger stellen. Es sei nicht die Aufgabe der Politik den Menschen Angst vor den technologischen Umstellungen zu machen, sondern die Chancen des technologischen Fortschritts zusammen zu nutzen. Um zum Standort für innovative und digitale Unternehmen zu werden, müssten wir den technologischen Fortschritt also selber leben, so Elisabeth Margue, CSJ-Präsidentin.

Die CSJ fordert dementsprechend, dass junge Menschen von klein an mit der Informatik in Kontakt kommen und ihnen das Programmieren beigebracht wird. Gleichzeitig, soll die aktive Bevölkerung sich konstant im digitalen Bereich fortbilden können.

Auch im Wohnungsbau müsse Verantwortung übernommen werden. Der Wohnungsmangel stelle besonders für sozial schwache und junge Menschen ein Problem dar. Eine Wohnung kaufen dürfte nicht nur für Menschen möglich sein die geerbt haben, so die CSJ-Vorsitzende. Kein Wunder also, dass dieses Thema am längsten von den Teilnehmern diskutiert wurde.

In diesem Rahmen, fordert die CSJ, dass in der nächsten Legislaturperiode zusätzlich über eine Milliarde Euro ausschließlich für den Wohnungsbau zur Verfügung gestellt werde. Es müsse auch ein Kompetenzzentrum in der Form einer öffentlichen Ausrichtung geschaffen werden, das den Gemeinden helfen könnte um ihre Flächennutzungspläne zu erneuern und den Wohnungsbau nachhaltig zu planen.

Des Weiteren sprach sich die CSJ für eine Anpassung des tatsächlichen Rentenalters an das legale Rentenalter aus sowie für das Einführen eines Nachhaltigkeitsfaktors um einer möglicher Schuldenspirale vorzubeugen und für eine weitere Diversifikation der Wirtschaft im Sinne der Nachhaltigkeit.

Auch über Maßnahmen für mehr Chancengleichheit wurde diskutiert. Die CSJ fordert, dass Luxemburg gewährleistet, dass Männer und Frauen den gleichen Lohn für die gleiche Arbeit erhalten.

Die CSJ betonte, dass es sich bei allen diskutierten Ideen um junge Ideen handele die aber deswegen nicht nur im Interesse der Jugend seien, sondern generationsübergreifend diskutiert werden sollten. Dies habe sie vor im Rahmen der Diskussionen betreffend des Wahlprogramms der CSV zu machen.

Mitgeteilt vom CSJ-Nationalvorstand

Die einzelnen Resolutionen finden Sie hier: http://csj.lu/positiounen/

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