ING Europe Marathon

Am 15. Mai fand in Luxemburg der 5. ING-Marathon statt, einer der größten Marathons in der ganzen Region. Rund 8000 Teilnehmer aus 74 Nationen waren dabei! Unter den 8000 Teilnehmern waren auch einige Lehrer und Mitarbeiter aus dem LTAM. Bevor sie an den Start gingen, konnten wir noch ein ausführliches Interview mit Frau Jacqueline AGOSTINO sowie den Herrn Nico NEUBERG und Doris MANCINI führen. Up2date: Sie laufen den Semi-Marathon, wieso gerade den Semi, was ist der Unterschied zwischen Marathon und Semi-Marathon? Herr Mancini : Für mich ist die Distanz eines Marathons einfach zu lang. Herr Neuberg : Ich laufe erst seit einem Jahr, und deshalb habe ich mich für den Semi-Marathon entschieden. Frau Agostino : Ich habe erst im November angefangen zu laufen und zwar mit einer Gruppe des CSLs und mit einer Gruppe in Leudelange. Daher werde ich den Semi-Marathon laufen. Wie sah Ihr Trainingsplan aus und wie lange haben Sie für den Marathon trainiert? Herr Mancini : Die letzten sechs Wochen bin ich regelmäβig, das heiβt viermal in der Woche gelaufen. Das Jahr über habe ich sehr viel Sport getrieben, natürlich alle Arten von Sport, um mich fit zu halten. Herr Neuberg: Wie Herr Mancini habe ich die letzten sechs Wochen sehr viel und hart trainiert, das heiβt auch so drei- bis viermal wöchentlich jeweils ein bis zwei Stunden. Die Hälfte habe ich mit einer Gruppe trainiert. Wir sind im Team gelaufen, danach trainierte ich alleine. Frau Agostino: Da ich in einer Gruppe trainiere, haben wir einen festen Trainingsplan. So laufen wir dienstags immer so 10-12 KM, die ich unter einer Stunde bewältige. Jedoch muss man auch mal eine Ruhepause einlegen, und das ist in unserem Fall mittwochs. Der Höhepunkt des Trainings ist der Samstag, wo wir im Stade Josy Barthel trainieren. Da laufen wir uns 5 KM warm, ehe wir dann Intervalltraining machen, und das über 6-7KM. Das Stade Josy Barthel ist dann nur für uns reserviert. Sonntags haben wir dann eine sogenannte Long-Sortie, bei der wir 10-21KM zurücklegen. Auf die Frage, welche Wetterverhältnisse sie bevorzugen, antworteten alle, es solle relativ kühl bleiben. Sind Sie auch schon andere Marathons gelaufen? Herr Mancini: Nein, der ING-Marathon ist der einzige, bei dem ich mitmache. Herr Neuberg: Ich bin bisher drei Semi-Marathons gelaufen: letztes Jahr den ING Marathon, dann war ich in Diekirch dabei, und auch in Beckerich . Frau Agostino: Ich war a uch beim Semi in Diekirch dabei, und als nächtes werde ich die Route du Vin in Angriff nehmen. Üben Sie auch noch andere Sportarten aus? Herr Mancini : Ich mache jeden Sport, von Ballsportarten bis Leichtathletik, ich mache alles. Herr Neuberg: Nein, ich konzentriere mich aufs Laufen. Frau Agostino: Ehe ich mit dem Laufen angefangen habe, habe ich Nordic Walking gemacht, wo ich immer so 6-7 KM gewalkt bin. Dann habe ich mit dem Laufen angefangen, sonst gehe ich noch gerne schwimmen. Wieso machen Sie gerade beim ING-Marathon mit? Was ist so besonders an diesem Event? Herr Mancini: Die Stimmung bei diesem Marathon ist einfach fantastisch. Herr Neuberg: Es ist der gröβte Marathon hier in Luxemburg, viele Leute laufen mit, man muss bedenken, dass es um die 8000 Teilnehmer sind die mitlaufen, und das ist fantastisch. Deshalb ist auch die Stimmung einfach grandios. Frau Agostino: Ich bim im Grunde durch Bekannte auf den ING-Marathon aufmerksam geworden, und ich wollte mitzulaufen, zuerst im Team Run, jedoch fanden wir nicht genügend Teilnehmer für das Team. Ich entschied mich dann dazu ,als Einzelläuferin zu starten. Up2date: Wie sieht der Parcours dieses Jahr aus? Haben Sie sonst noch Bemerkungen zum ING Marathon? Herr Neuberg: Dieses Jahr wird es ein sehr schwieriger Parcours sein, man muss noch, bevor man ins Ziel kommt, 140 Meter in den Hallen der LuxExpo laufen. Frau Agostino: Die Anmeldung ist ziemlich teuer. Allerdings, wenn man sich früh anmeldet, zahlt man weniger. Wer das aber versäumt hat muss etwas tiefer in die Tasche greifen. Frau Agostino, Herr Mancini und Herr Neuberg wir bedanken uns recht herzlich für das tolle Interview. Interview: Olivier Delvaux