maison relais

La diversité sexuelle et de genre au quotidien dans le travail avec des adolescents

Cette formation a pour but de sensibiliser les professionnels du secteur jeunesse aux questions de la diversité sexuelle et de genre, afin de faciliter leur travail quotidien dans la prise en charge des sujets LGBTI (gays, bisexuelles, trans* et intersexes). Il s’agit d’abord de mener une autoréflexion sur ses propres préjugés, pour ensuite mieux pouvoir munir le personnel éducatif d’outils pratiques qui pourront aider à mieux savoir gérer diverses situations conflictuelles en matière d’orientation sexuelle et d’identité de genre.

Nous réfléchirons ensemble sur des questions telles que :

Comment aborder une personne qui n’a pas encore fait son coming-out ?

Comment réagir face à des propos homophobes ou transphobes ?

Cette formation vise d’un côté à réduire le mal-être auquel sont confrontés les jeunes LGBTI et de l’autre côté, elle tente de renforcer les capacités du personnel socio-éducatif dans la prise en charge d’actions et d’activités inclusives.

Dans ce sens, la finalité n’est pas de relever les thématiques LGBTI comme sujet isolé, mais de pouvoir l’intégrer de façon transversale et générale dans le travail social qui touche à diverses sensibilités et qui englobe une variété de thématiques comme l’interculturalité, les questions de migrations, de croyances, de religions et de genre.

Dans ce contexte, la formation proposera également un bref aperçu sur la législation sur l'égalité de traitement (motifs de discrimination, champs d'application, moyens de faire valoir ses droits, …) etc.

Einfach berieseln lassen - nicht mit mir! Kritisches und aktives Handeln individuell unterstützen.

Neben Schule/Arbeit, vielfältigen Freizeitangeboten und digitalen Medien bleibt Kindern und Jugendlichen (und Erwachsenen) oft wenig Raum für eigene Gestaltung. Entscheidungen und Miteinander werden bestimmt von kurzlebigen Trends und dem Verlangen nach Statussymbolen. Täglich strömt ein gewaltiger Fluss an Werbung und Nachrichten, an eigenen und gesellschaftlichen Ansprüchen auf uns ein und führt dazu, dass wir oft eher reagieren als agieren. Partizipation an gemeinschaftlichen Prozessen verlangt jedoch dass wir uns einbringen und aktiv am Geschehen teilnehmen. Wie also können wir Jugendliche darin unterstützen sich nicht mit passivem Konsum zufriedenzugeben und sie zu aktiver Partizipation anregen?

Widersprüchliche Informationen und Anforderungen erschweren es uns Ruhe zu bewahren und Prioritäten für unsere Entscheidungen zu setzen. Es ist außerdem wichtig anzuerkennen, dass Engagement und Partizipation sehr vielfältig sein können. Wir können und müssen in der Gesellschaft unterschiedliche Rollen einnehmen, je nach Charakter und Situation. Durch kritisches Denken können wir uns mit unserer jeweiligen Rolle auseinandersetzen und bewusst wählen wie wir uns verhalten möchten.

Die Herausforderung des Erziehers ist es die Rollenverteilung zu erkennen und den Jugendlichen bei der Entwicklung verschiedener Verhaltensweisen zu unterstützen und ihn darin zu bestärken auf seine Weise an den Prozessen und der Dynamik des Jugendhauses / der Gemeinde / usw teilzunehmen.

Was benötigen die Fachkräfte als Unterstützungen?

Welche Instrumente/Methodenkoffer wären hilfreich?

Diversité des croyances religieuses et dialogue interconvictionnel

Dans une société multiculturelle comme le Luxembourg et avec l’hypermédiatisation  actuelle, nous sommes de plus en plus confrontés à la diversité religieuse dans notre travail social avec les jeunes. Se confronter à la diversité des croyances est une richesse, mais qui peut également être à l’origine d’incidents critiques et de discriminations. Il est important de développer les compétences nécessaires pour faire face et mieux accompagner les jeunes sur la question des religions et des croyances.

 

Objectifs de formation: 

 -explorer les concepts d’identité, de religion et de croyance ;

-découvrir des pratiques religieuses et plus particulièrement mieux comprendre les trois religions monothéistes (Judaïsme, Islam, Christianisme)

-confronter les différences  et les points communs des trois religions monothéistes ;

-lutter contre les préjugés religieux

-échanger et analyser des situations professionnelles quotidiennes (incidents critiques) ;

-lutter contre antisémitismes, islamophobie et toute forme de discrimination liée aux croyances;

-pouvoir favoriser le dialogue interconvictionnel.

Maach méi haart!

Der Jugendkultur eng medial Plattform bidden!

D'Team vu Graffiti asbl, der Jugendsendung op Radio ARA, féieren d'MataarbechterInnen aus jugendspezifesch Aarbeschtsfelder an d'Radioaarbescht an: d'Recherche, Produktioun an d'Veraarbeschtung vun Interviews an Emissiounen, fir eng eege Radiosendung ze produzéieren an sou jugendspezifesch Themen an Interessen an eng méi breet Ëffentlechkeet ze bréngen.

Radioaarbescht fërdert bei Jugendlechen zudem d'Sproochekompetenz, Ausernanersetzungen mat Themen an dem Selbstbewosstsinn.

 

Jugendliche zwischen Chillen und Selbstorganisation Das (verborgene) Mitgestaltungspotential Jugendlicher methodisch erkunden und in der Jugendarbeit bedürfnisorientiert umsetzen

Für die Fachkräfte in der Jugendarbeit stellen die sich ändernden Lebenswelten eine Herausforderung für die bedürfnisorientierte Gestaltung pädagogischer Schwerpunkte und Angebotsformen dar.

Um den Interessen der Jugendlichen zwischen Chillen und dem „verborgenen“ Wunsch nach Selbstorganisation Rechnung zu tragen, kann es für die Fachkräfte hilfreich sein, ab und zu einen Perspektivwechsel zur alltäglichen (routinierten) Arbeit und dem Verhalten Jugendlicher vorzunehmen. Um herauszufinden, wie Jugendliche „ticken“, braucht es das Wissen über Ergebnisse der Hirnforschung Jugendlicher, deren biologische Entwicklung sowie den Erkenntnissen aus der Entwicklungspsychologie über Reifungsprozesse in der Adoleszenz.

Im Verlauf Ihrer Entwicklung zu erwachsenen, reifen Mitbürgern brauchen junge Menschen neben Peergroups die Begleitung der Erwachsenen für die Identitätsbildung, Selbstpositionierung und Verselbstständigung. Somit ist Jugendarbeit ein unentbehrlicher Bestandteil der sozialen Infrastruktur, weil sie über Potentiale verfügt, die jungen Menschen in diesen Kernherausforderungen zu unterstützen.

Der moderne Praxisalltag erfordert von den Fachkräften die Aktualisierung der Konzepte durch die Auseinandersetzung mit Beteiligungsformen Jugendlicher, die Überprüfung der eigenen Haltung gegenüber Jugendlichen und den vorgegebenen Strukturen und Erwartungen des Trägers. Die Konsequenz von Reflexion ist eine immerwährende Neujustierung/Weiterentwicklung adäquater und partizipativer Angebote für Jugendliche in der Jugendarbeit.

Ziele der Fortbildung:

·         - Vermittlung wissenschaftlicher Informationen, wie Jugendliche „ticken“

           - Reflexion der aktuellen Veränderungen in der Praxis der Jugendarbeit

·         - Entwicklung angepasster Ziele und Handlungsschritte für veränderte partizipative Inhalte/Angebote

Inhalte:

·         - Hirnforschungs- und entwicklungspsychologische Aspekte Jugendlicher

·         - Praxisorientierte unterstützende Aspekte der Identitätsbildung im Jugendalter

·         - Reflexion der aktuellen pädagogischen Praxis im Kontext veränderter Lebenswelt Jugendlicher

·         - Beispiele für erprobte und gelungene partizipative Methoden und Angebotsformen

·         - Anleitung für Ziele und Handlungsschritte partizipativer Bildungsangebote

Jungenarbeit - Jungen verstehen und unterstützen

 

Jungen werden im pädagogischen Alltag oft als „schwierig“ erlebt. Mit ihren geschlechts-spezifischen Ausdrucksformen wie ausgeprägtem Bewegungsdrang und dem Bedürfnis Kraft und Stärke zu demonstrieren, geraten sie im pädagogischen Alltag häufig in Auseinandersetzungen, da ihr Verhalten als wenig angepasst und „sozialverträglich“ wahrgenommen wird.

 

Dieses Seminar wird sich damit auseinandersetzen, wie geschlechtsbewusste Ansätze dabei unterstützen können, Jungen in ihren spezifischen Bedürfnissen wahrzunehmen und sie darin zu unterstützen, ihre Kompetenzen und Fähigkeiten positiv zu erleben und konstruktiv zu nutzen.

 

Inhalte des Seminars:
• Rollenfindung und Rollenerwartung: Jungs auf der Suche nach sich selbst
• Aggression und Gewalt (Umgang und Unterscheidung)
• Kooperieren und Kämpfen - was für Jungen wichtig ist
• Wie die aktive Kraft der Jungen für Lernprozesse genutzt werden kann
• Reflektion der eigenen professionellen Rolle im Umgang mit geschlechtsspezifischen

 

Herausforderungen
Die Inhalte werden mit einem hohen Anteil an praktischen Übungen vermittelt und erfahrbar gemacht.

 

Anmerkung

Da wir uns im Seminar viel bewegen, unbedingt bequeme Kleidung, eventuell ein T-Shirt zum Wechseln, bequeme Schuhe und ausreichend Wasser mitbringen.

 

Lo freckt den Dreck ! Wie kréien ech déi Jonk drun d‘Poubellen op Régim ze setzen?

Opgepasst: Och är Poubelle riskéiert an Zukunft Honger ze leiden!

Entdeckt dei verschidde Facetten vum Zero Waste a Zero Plastik an enger holistecher Approche, a léiert wéi dir déi Jonk dozou animéiert kritt fir manner  - oder esouguer guer keen Offall méi ze produzéieren.

Et wärt ons net u konkrete Beispiller aus dem Zero Waste feelen! Eng Bananneschuel ass net nëmmen do fir drop auszerutschen…

Wéi kann ee matt einfachen a konkreten Gesten säin Offall an och säi Recycling ganz staark reduzéieren an dobäi och nach u Liewensqualitéit gewannen?

Bei ville praktechen Übungen entdeckt dir z.B. d‘Techniken wéi dir är Fleegeprodukter an Haushaltsmëttel selwer kënnt hierstellen. Do-it-yourself an anere Beräicher gëtt och exploréiert, a mir maan ons Gedanken iwwer d‘Economie circulaire am Haushalt.

Mir schaffen zesummen un neie Methoden wei d‘Jugend hieren Alldag doheem an och am Grupp am Jugendhaus/Maison Relais méi nohalteg gestallte kënnen a  wéi si konkret Aktioune kënne réaliséieren! Dëst och a Kollaboratioun matt Youth4Planet.org.

La discipline positive? Qu’est-ce que c’est?

L’emploi d’une autorité classique, des punitions et des mises en garde nous semblent de moins en moins efficaces dans notre pratique éducative. Souvent ces méthodes s’avèrent même contre-productives, provoquant l’inverse de ce que nous voulions à la base, la coopération du jeune. De plus, dans un monde où l’on met de plus en plus l’accent sur l’égalité, la coopération et la co-construction de la vie en société, la discipline classique de soumission ne prépare plus les enfants et jeunes adultes aux défis de la vie en société.

La discipline positive est une pratique éducative nouvelle qui allie fermeté et bienveillance et qui permet de vivre la démocratie en pratique. Dans cette approche, l’accent est mis sur le renforcement du jeune. Il/ elle y est ainsi encouragé(e) à développer l’autodiscipline, le sens des responsabilités, l’autonomie, l’envie d’apprendre, le respect mutuel, la prise d’initiative et bien d’autres qualités essentielles pour la vie en collectivité.

 

Objectifs de la formation:

·         découvrir la discipline positive : en quoi elle consiste, sur quoi elle se base, les pratiques pédagogiques concrètes qu’elle propose, etc.

·         apprendre des attitudes pédagogiques bienveillantes, invitant à la coopération

·         apprendre à poser des limites dans la bienveillance/ non-violence

·         exercer et renforcer ses propres capacités à coopérer avec les jeunes

·         découvrir des outils et exercices pratiques pour apprendre à mettre en place la coopération entre l’adulte et le/la jeune

Les intelligences multiples au quotidien

Nous sommes tous et toutes intelligent(e)s, mais nous ne sommes pas tous et toutes intelligent(e)s de la même façon. Vous avez peut-être déjà entendu cette phrase, mais est-il du coup facile de reconnaître quelle intelligence est la plus développée chez les jeunes avec lesquels vous travaillez?

Un jeune en difficultés scolaire n’est pas bête, il se peut que simplement ses forces ne soient ni le langage, ni les mathématiques, les matières principales sur base desquelles sont enseignés tous les cours à l’école. Au-delà de l’impact que notre intelligence a sur l’apprentissage (on apprend différemment selon l’intelligence que l’on a le plus développée), nos choix professionnels, ainsi que la compréhension du monde passe, elle aussi, par le filtre de cette même intelligence. Par conséquent, comprendre les différences entre les intelligences, c’est s’armer d’un savoir et de savoirs pratiques pour encore mieux accompagner et renforcer un(e) jeune.

Un(e) jeune qui comprend comment fonctionne son intelligence, c’est-à-dire sur quoi elle est tournée et comment elle impacte sa motivation, son apprentissage et sa compréhension des choses, sait comment l’utiliser avec succès et trouver des solutions adaptées à des difficultés qu’il/elle pourra rencontrer dans sa scolarité, au travail ou dans sa vie privée.

 

Les objectifs de la formation sont:

·         connaître et comprendre les intelligences multiples

·         Apprendre à reconnaître sa ou ses propre(s) intelligence(s) prédominante(s) et celle(s) des autres

·         découvrir l’impact des intelligences sur le fonctionnement de la personne

·         découvrir des outils pratiques pour aider à développer les différentes intelligences

·         découvrir comment mettre les différentes intelligences au service du collectif

Let’s talk about… Schwierige Gespräche in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Unsere Gesellschaft sollte jungen Menschen einen sicheren Raum dafür bieten, über schwierige und sensible Themen, wie etwa kulturelle Unterschiede, die eigene sexuelle Orientierung, Rassismus, die politische Einstellung, Religion und psychische Gesundheit zu diskutieren. Tabus und Widersprüchlichkeiten führen jedoch regelmäßig dazu, dass Eltern und Fachpersonal diese Gespräche scheuen, ja sogar vermeiden.

Jedoch so zu tun, als ob diese Themenbereiche inexistent wären, wird sie leider nicht aus den Köpfen und dem Leben junger Menschen verschwinden lassen. Ganz im Gegenteil - nicht stattfindende Diskussionen und Gespräche vereinfachen es extremistischen Akteuren sogar, Antworten zu liefern und somit bei den jungen Menschen auf Gehör zu stoßen.

Über Tabus zu reden bedeutet Risiken einzugehen und gleichzeitig bedeutet es aber auch Verantwortung zu übernehmen für die psychische Entwicklung zukünftiger Generationen. Menschen, die in ihrem Arbeitsumfeld mit jungen Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern zu tun haben, spielen eine überaus wichtige Rolle in diesem Prozess.

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