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Das Schweigen der Bücher

   Es war, als habe sich zuvor eine andächtige Kirchenstille ausgebreitet, sich in dem gewaltigen Raum über jedes Ehrfurcht einflößende Holzregal voller Seiten, über jeden vertieften schweigsamen Lesenden, jede Staubflocke erstreckend. Unversehens wurde sie durch einen steinernen  Takt durchschnitten. Schlagartig schossen verdatterte Häupter entgeistert in die Höhe, krochen jedoch alsbald zurück in die Druckerschwärze, gelegen auf abgegriffenem Papier. Sein resoluter Tritt hallte durch die herrische Stille, derweil das Blut durch seinen Körper peitschte.

DE KOFFER – en Theaterstéck vum Josy Christen

Communiqué de presse 

Mir, d’Schüler vun der Klass 12CG2 aus dem ECG, organiséieren den 21 Abrëll 2016 en turbulenten Theaterowend am Festsall vun der École de Commerce et de Gestion. Ënnert der Ënnerstëtzung vun der Direktioun, cooperéieren mir matt dem Theatergrupp, deen dëst Joer seng Première feiert.

Flammen, Herzen und ein Kindergesicht

Snapchat stiftet mit Smileys Verwirrung 

„Ziehe deine Augenbrauen hoch!“, „Strecke deine Zunge raus!“ – Das sagt uns neuerdings Snapchat und hat damit großen Erfolg. Seit dem letzten Update können wir sogar unsere Gesichter mit anderen tauschen oder zu Hunden werden. Im April vergangenen Jahres gab es jedoch eine Neuerung, die bis heute ein großes Fragezeichen darstellt: Was sollen diese Smileys hinter den Snapchat Benutzernamen bedeuten? Hier eine kleine Aufklärung:

Werf e Bléck an d’Mäerzausgab vun der SLAM!

Dës Kéier am Focus: Sucht a seng ënnerschiddlech Gesichter

Mat Wierder wéi Sucht an Ofhängegkeet gëtt oft de Konsum vu Substanzen, wéi Alkohol an Zigaretten, associéiert. Obschonn Substanzen eng heefeg Ursaach vun Ofhängegkeet sinn, sinn se net di eenzeg. Och alldeeglecht Verhalen, wéi akafen an iessen, kann zu enger Sucht féieren. De Focus vun dëser Editioun soll dorop opmierksam maachen a weisen, wéi eng ënnerschiddlech Gesichter d’Sucht hu kann.

Internationaler Frauentag: Bilder gegen Sexismus

Könnt ihr euch noch an den Marché de nuit letztes Jahr erinnern? Der nachts zurückgelegte Weg diente dazu, die Öffentlichkeit auf alltäglichen, gegen Frauen gerichteten Sexismus aufmerksam zu machen. Sexuelle Gewalt sei nicht immer zugleich physische, so lautete eine der Aussagen. Der Marché de nuit fand anlässlich des Internationalen Frauentages statt. Auch dieses Jahr ist der 8. März wieder ein Aktionstag, der sich mit einem breiten Programm Ziele setzt.

Welt ohne Prostitution

Realistisches Ziel oder Utopie?

Das Thema Prostitution polarisiert, weil so unterschiedliche Perspektiven und Interessen im Spiel sind. Da ist einerseits das Bedürfnis nach Ruhe und Ordnung der Bewohner/innen des Bahnhofsviertels, das oft in den Medien auftaucht. Darüber hinaus stellt sich die Frage nach einem gesetzlichen Rahmen, der zwar den Bedürfnissen und Rechten von Prostituierten Rechnung trägt, aber zum vorrangigen Ziel hat, der sexuellen Ausbeutung von Frauen einen Riegel vorzuschieben.

Zwei mal drei macht vier

In Homo faber rechnet sich ein Techniker die Welt, wie sie ihm gefällt – mit fatalen Folgen

Homo faber wird gerade vom Kaleidoskop Theater inszeniert und ist auch als Schullektüre immernoch sehr beliebt. Ich war nie sonderlich begeistert von Max Frischs Werk, was daran liegen könnte, dass ich die Abilektüre zwei Jahre  lang „totinterpretieren“ musste. Dennoch gilt es als das erfolgreichste Werk des Autors. Das ist Anlass genug, Homo faber einmal kurz vorzustellen.

 

The Choppy Bumpy was?!

Eine junge Band aus Luxemburg verwirrt mit Namen und Genremix

Julien und Julien sind neben Julia, Nina und Luca Mitglieder der Choppy Bumpy Peaches. 2014 gegründet, machen sie seither spacy Musik in Luxemburg und vertreten einen Genremix, den sie selbst nicht ganz eingrenzen können. Die SLAM! Redaktion wollte etwas mehr über die Band mit dem komischen Namen wissen und hat die beiden Gitarristen, Julien Strasser und Julien Hübsch, getroffen.

 

Chez Julie – Trés jolie

Alternative Küche in Bonnevoie

Das „Chez Julie“ ist ein kleines Restaurant in Bonnevoie, dem das urbane Feeling einen ganz besonderen Charme verleiht. Julie, Betreiberin und Namensgeberin des Restaurants, serviert hier hausgemachte vegetarische, laktose- und glutenfreie sowie vegane Speisen. Der alternative Lebensstil ist nun auch in Luxemburg angekommen.

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