training

Train the trainer - für neue Trainer

Im Rahmen der "Formation pour Animateurs" werden zukünftige Jugendleiter (Animateurs) ausgebildet. Doch welche Themen sollten behandelt werden? Wie sieht eine typische Ausbildung aus? Welche Methoden passen gut? Was sollte ein zukünftiger Animateur auf seiner Ausbildung unbedingt erfahren?

Dieses Seminar richtet sich an Ausbilder, die die "Formation pour Animateurs" leiten und sich neue Impulse wünschen und an neue Ausbilder, die die "Formation pour Animateurs" zukünftig leiten werden.

Während des Seminars werden die typischen Inhalte einer Animateurs-Ausbildung vorgestellt und vertieft.

Die Teilnehmer erhalten mehrere Beispiel-Seminarpläne, mit denen es möglich ist, einen eigenen Seminar-Fahrplan zu erstellen. Darüber hinaus werden Methoden vorgestellt, die auf keiner "Formation pour Animateurs" fehlen sollten.

Literatur-Tipps zur Gestaltung der Ausbildung runden das Programm ab.

Während des Seminars bleibt außerdem Zeit für den kollegialen Austausch. Wir wollen miteinander ins Gespräch kommen, voneinander lernen und gemeinsam unsere anstehenden Ausbildungen optimieren.

Adolescents : Poser le cadre à partir du lien

Dans un souci de mener à bien le processus de co-construction du travail pédagogique avec le jeune, une des tâches essentielles du personnel éducatif est de créer un « cadre approprié permettant aux jeunes d’assimiler les processus éducatifs au sein de la maison de jeunes » (cadre de référence national, p.82)

Il s’agit d’accompagner l’adolescent sur le chemin de l’autonomie, ce qui demande aux professionnels de lui proposer un cadre d’action sécurisant, lui permettant d’agir et d’évoluer sans danger.

Le cadre et des règles, il y en a partout dans la vie d’un jeune : le sport, la vie citoyenne, la vie familiale et bien sûr les maisons de jeunes et organisation de jeunesse. Cependant, ce cadre est souvent vécu comme négatif et restrictif.

Lors de cette formation, nous allons réfléchir ensemble sur les fonctions du cadre et comment le poser à partir du lien, afin de garantir le meilleur accompagnement des jeunes dans leur projet personnel.

 

OBJECTIFS PEDAGOGIQUES

- Réfléchir à la notion d’autorité et de pose de cadre de façon constructive.

- Apprendre à s’affirmer dans la relation avec le jeune sans le dévaloriser.

- Apprendre à gérer les situations conflictuelles, les confrontations.

- Enrichir sa compréhension des comportements d’opposition des jeunes et leur offrir des zones de friction

 

- Mettre en place des processus de clarification sous forme de processus de négociation, dans le cadre desquels des décisions communes puissent être élaborées ou examinées par le personnel éducatif et les jeunes

Wéi, den Dreck ass nach net ganz gevreckt?

Wéi kréien ech déi Jonk drun Poubellen op Regime ze setzen 2.0?

 

Du hues un der Formatioun ‘Elo vreckt den Dreck’ deel geholl, wëlls konkret Aktioune lancéieren a stells der nach Froen? Du hues schonn deen een oder anere Projet emgesat a wëlls matt Kollegen an Experten Erfahrungen austauschen? Dann ass dësen Daag genee dee richtegen fir dech.

Zeck net deng Froen schonns am Virfeld un d‘Formatrice eran ze reechen.

 

Elo vreckt den Dreck ! Wie kréien ech déi Jonk drun d‘Poubellen op Régim ze setzen?

Opgepasst: Och är Poubelle riskéiert an Zukunft Honger ze leiden!

Entdeckt dei verschidde Facetten vum Zero Waste a Zero Plastik an enger holistecher Approche, a léiert wéi dir déi Jonk dozou animéiert kritt fir manner  - oder esouguer guer keen Offall méi ze produzéieren.

Et wärt ons net u konkrete Beispiller aus dem Zero Waste feelen! Eng Bananneschuel ass net nëmmen do fir drop auszerutschen…

Wéi kann ee matt einfachen a konkreten Gesten säin Offall an och säi Recycling ganz staark reduzéieren an dobäi och nach u Liewensqualitéit gewannen?

Bei ville praktechen Übungen entdeckt dir z.B. d‘Techniken wéi dir är Fleegeprodukter an Haushaltsmëttel selwer kënnt hierstellen. Do-it-yourself an anere Beräicher gëtt och exploréiert, a mir maan ons Gedanken iwwer d‘Economie circulaire am Haushalt.

Mir schaffen zesummen un neie Methoden wéi d‘Jugend hiren Alldag doheem an och am Grupp am Jugendhaus/Maison Relais méi nohalteg gestallte kënnen a  wéi si konkret Aktioune kënne réaliséieren! Dëst och a Kollaboratioun matt Youth4Planet.org.

Modul A

Module A :

D’Aarbecht an engem Jugendhaus ass am Bildungsberäich eng ganz spezifesch. Zumols, wann een nei ufaenkt, waarden eng ganz Rëtsch Déifien. Wat ass ee Jugendhaus? Wat ass non-formal Bildung? Wat ass meng Aufgab als Erzéier? Wat ass de Bildungsoptrag? Wéi kann ech eng „gesond“ Bindung zu de Jugendlechen opbauen?

Dës Formatioun ass obligatoresch fir all Erzéier deen nei ufaenkt a muss a sengem 1. Schaffjoer absolvéiert ginn.

Folgend Themen a Schwéierpunkte gi behandelt:

§  Gesetzleche Kader

§  Loi ASFT, Règlement grand-ducal jeunesse ; Rapport national, Plan d’action … )

·         MENJE/ Gemeng/Gestionnaire

·         Wéi soll, muss a kann ech mat deene verschiddene Partner zesumme schaffen?

§  Strukturqualiteit : LOI ASFT,  Conventiounen, Plateformes, Décomptes

Prozessqualitéit: Loi Jeunesse, CAG, Journal de bord, Agents régionaux, Evaluation, Rapport Suivi

§  De Bildungsrahmenplan

§  Bildungsverständnis

§  Methoden/Charakteristiken vun non-formaler Bildung am Jugendbereich

§  Opsichend Jugendaarbecht

§  Observatioun an Dokumentatioun

§  Methodik an Didaktik

§  D‘Roll vum Pädagogog

§  Netzwierkaarbecht

§  Assoziatiounen an Organisatiounen

§  Schoulsystem

§  Hëllefstrukturen

§  Gemengen

§  International JA

Methoden :

Theorie, Gruppenaarbecht, Austausch

 

Délai d'inscription: 06/04/2020

Cannabiskoffer 2.0 - Methoden für die präventive Praxis

Über kaum eine andere illegale psychoaktive Substanz wird kontroverser diskutiert als über Cannabis. Kein Wunder, dass dieses Thema auch in der Jugendarbeit immer wieder auf der Tagesordnung steht.

 

In diesem Sinne stehen bei diesem Seminar Methoden und Übungen des Cannabiskoffers 2.0 im Mittelpunkt, um mit Jugendlichen über das tabuisierte und oft auch bagatellisierte Thema Cannabis ins Gespräch zu kommen bzw. zu bleiben.

 

Der Cannabiskoffer 2.0 ist eine Weiterentwicklung des interaktiven Parcours „Cannabis – Quo Vadis“ (Methodenkoffer der seit 2012 beim CePT ausgeliehen werden kann). Er ist so konzipiert, dass die verschiedenen Methoden als „Baukasten“ zusammengestellt werden können. Die Übungen sind sehr flexibel in ihrem Einsatz und interaktiv aufgebaut. Interaktivität fördert die Verbreitung präventiver Botschaften und es können langfristigere, positive Effekte erzielt werden. Reine Informationsvermittlung zeigt nur begrenzte Effekte. Der Austausch und die Auseinandersetzung mit Jugendlichen und ihren Lebenswelten ist wichtig: was sie im Alltag beschäftigt ist von Bedeutung und welche Rolle Cannabis dabei spielen kann.

REBOUND in der Sozialen Arbeit Ein Lebenskompetenz- und Präventionsprogramm

REBOUND, das bedeutet: aus Erfahrungen lernen – den eigenen und denen anderer.

 

REBOUND ist ein flexibles und zugleich strukturiertes Programm für junge Menschen (14-25 Jahre), in dem es um deren Stärken und die der eigenen Bezugsgruppe geht. Das Lebenskompetenz- und Suchtpräventionsprogramm wird in Jugendeinrichtungen durchgeführt und von weitergebildeten Fachkräften unterrichtet.

 

REBOUND soll motivieren, informieren, Jugendliche untereinander ins Gespräch bringen und die Risikowahrnehmung schärfen. Es geht um eine ressourcen- und lösungsorientierte Pädagogik. Der suchtpräventive Teil von REBOUND regt Jugendliche dazu an, herauszufinden, was verantwortungsbewusster Umgang mit Alkohol und anderen Drogen bedeutet. Das Besondere an REBOUND ist eine Haltung: es geht um Risikokompetenz in einem sinnvollen, fordernden und fördernden sozialen Umfeld. Es geht darum, Jugendliche in ihrer Entwicklung zu entscheidungsstarken und risikobewussten Menschen zu begleiten.

Erlebnispädagogik in der Hauptstadt Luxemburg

Lernen durch Erleben, soziales Miteinander in herausfordernden Situationen auf die Probe stellen – dieses pädagogische Prinzip der Erlebnispädagogik in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wird zumeist in der freien Natur umgesetzt.

„City Bound“ überträgt diesen Ansatz auf ein großstädtisches Umfeld. Wie aber kann Außergewöhnliches und Herausforderndes für Kinder der Großstadt in dem ihnen vertrauten Milieu hergestellt und ausgestaltet werden? Welche ungewohnten Perspektiven können sich ergeben, die Kindern und Jugendlichen ihre sozialräumliche Umwelt neu entdecken lassen?

Ziel/Inhalt

In der Fortbildung werden die Teilnehmenden selbst Aktionen ausprobieren, die für Kinder und Jugendliche geeignet sind. Sie erfahren auf diese Weise, wie sich die Prinzipien der Erlebnispädagogik in der Großstadt umsetzen lassen. Methodisch wird im Wechsel von Theorie, Reflexion und Aktion gearbeitet.

 

Es sollen folgende Aktionen ausprobiert werden:

- Gestaltung eines herausfordernden „Menüs“

- Kontakte mit Personen eines unbekannten Milieus oder anderer sozialer Herkunft

- Alternative Stadtspiele

- Mr. X im System des öffentlichen Transports

- Das Auffinden von Ruheorten oder das Erkunden unbekannter Orte

 

Hinweise

Bitte mitbringen:

-        - Handy mit Kamera,

-        - bequeme und strapazierfähige Freizeitkleidung, die es erlaubt, sich in der Stadt wohl zu fühlen, die aber auch schmutzig werden darf,

-        - Trinkflasche.

 

 

 

 

 

 

Kleines Drogen ABC – Fragen und Antworten

Ist der Besitz von kleinen Mengen Cannabis in Luxemburg erlaubt? Dürfen Jugendliche ab 16 Jahren hochprozentigen Alkohol trinken? Ist Kokain nur eine Droge der Schickeria und Gutbetuchten? Ist Kaffee auch eine Droge?

Diesen und ähnlichen Fragen über Drogen, z.B. welche psychoaktive Substanzen vor allem in Luxemburg konsumiert werden oder was unter dem Begriff "Legal Highs" / Neue psychoaktive Substanzen zu verstehen ist, soll in diesem Seminar nachgegangen werden.

Man muss nicht unbedingt Experte in puncto Drogen sein, aber ohne einige Grundkenntnisse über die gängigsten legalen und illegalen Drogen ist jedes Gespräch über Drogen mit Jugendlichen von vornherein zum Scheitern verurteilt. Auch Fachinformationen sind Gesprächstöter. Aus Sicht der Prävention ist es daher umso wichtiger, ein Basiswissen über Drogen(Konsum), deren Wirkungen und Nebenwirkungen aufzubauen und zu vertiefen, um mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und zu bleiben.

Jugendliche motivieren und aktivieren

Lernen in lebendigen und dynamischen Prozessen

Lernprojekte und kooperative Abenteuerspiele sind Aufgaben, mit denen Gruppen gemeinsames prozessorientiertes Handeln in Kombination mit Spannung und Herausforderung erleben. Sie erfahren wie es ist, sich gegenseitig zu unterstützen statt miteinander zu konkurrieren und erweitern dabei die eigenen Handlungsmöglichkeiten.

Spiele setzen Emotionen frei, die unser Bewusstsein steuern

Die Lernmöglichkeiten für die Teilnehmer sind vielfältig. Jedes Gruppenmitglied steigert seine Kompetenzen in folgenden Bereichen: Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Helfen und sich helfen lassen, Übernahme von Initiative und Veranwortung, realistische Selbsteinschätzung, Frustrationstoleranz, Hartnäckigkeit, Durchhaltevermögen.

Einsatzmöglichkeiten

Die Verbesserung von sozialen Kompetenzen (Soft Skills) und Persönlichkeitsentwicklung machen den Einsatz der Projekte und Spiele für alle pädagogischen Berufsfelder interessant.

Für pädagogische Fachkräfte, die mit Gruppen ab 6 Personen im Alter ab 12 Jahren arbeiten, bieten die Aufgaben eine sinnvolle Verstärkung der inhaltlichen Arbeit. Fortbildungsinhalte

  • Kinder und Jugendliche motivieren und aktivieren
  • Bedeutung der Resilienz
  • Erweitern der Anleitungskompetenz
  • Steigerung der eigenen Präsenz
  • Kennenlernen und Ausprobieren praxisorientierter Lernprojekte und kooperativer Abenteuerspiele
  • Planen, Vorbereiten und Durchführen der Projekte und Spiele
  • Reflexion, das Verinnerlichen des Erlebten
  • Erstellen von Spieleketten
  • Die fünf Phasen der Gruppenentwicklung
  • Sicherheitsaspekte

Die Weiterbildung richtet sich primär an pädagogische Fachkräfte, die hier für ihren Berufsalltag neue Anregungen sowie zusätzliche Verstärker der eigentlichen inhaltlichen Arbeit bekommen. 

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